Faber – Zürich brennt nicht mehr, Zürich kauft jetzt ein

Ich bin auf Faber vor einigen Monaten aufmerksam geworden als Julian Pollina für dieses Projekt Geld gesammelt hat. Ich habe ihn nicht unterstützt und habe jetzt ein schlechtes Gewissen. Weil ich nicht einmal einen Franken gegeben habe für ein eindrückliches Werk. An dieser Stelle Sorry, das nächste Mal zahle ich was und fordere ein Vinyl.

Am 15.Mai ist die erste EP „Alles Gute“ erschienen. Davor spielten Faber noch für 3 Konzerte im Vorprogramm von Sophie Hunger. Und der Vertrag mit Two Gentlemen wurde auch unterschrieben. Ui das ist aber einiges. Aber als ich gestern zum ersten Mal „Alles Gute“ hörte wusste ich, wieso soviele Leute Farber in den Himmel loben und auf das Folk-Deprodisco-Indie-Projekt abfahren. Und ich bin auch so einer. Es ist ganz einfach: Die 6 Stücke auf dem Album sind ehrlich, witzig und gehen beim ersten Mal hören direkt unter die Haut.

Schon beim Startstück „Bleib Dir Nicht Treu“ besingt Julian Pollina über die Treue sich selbst gegenüber. Irgendwie erninnern die Texte an den deutschen Sven Regener und Element Of Crime. „Zürich brennt nicht mehr, Zürich kauft jetzt ein. Baut hohe Häuser um eine Gossstadt zu sein“ ist eine Textzeile aus dem zweiten Stück „Züri“.
Beim 4 Song „Tausenfrankenlang“ ist’s dann um mich geschehen und ich oute mich als Fan von „Farber“.
Warum? Hörs dir selber an:

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